Energiewende: Wann kommt der Startschuss ?

Treibhausgase, die sich in unserer Atmosphäre ansammeln. Temperaturen, die nicht mehr aufhören wollen zu steigen. Was wäre, wenn es an der Zeit wäre, die berühmte Energiewende, von der wir seit langem sprechen, zu beschleunigen ?

Die Energiewende. Es ist ein sehr modischer Ausdruck. Doch die Idee dahinter ist nicht gestern. Zu allen Zeiten mussten sich die Energiemix weiterentwickeln, um sich an die Gegebenheiten des Augenblicks anzupassen. Vielleicht liegt die Neuerung heute in der Berücksichtigung starker Umweltprobleme.

Denn muss man noch daran erinnern, dass sich unser Planet durch die Ansammlung von Treibhausgasen in seiner Atmosphäre erwärmt. Experten gehen davon aus, dass 2020 zu den drei heißesten Jahren aller Zeiten gehören wird. Überall und vor allem in der Arktis wurden hitzerekorde gebrochen. Beispiellose Waldbrände haben Australien, Sibirien und die Vereinigten Staaten verwüstet. Eine Rekordzahl von Hurrikanen hat den Atlantik überrollt. Mit den wirtschaftlichen Folgen und auf die Bevölkerung, die man sich vorstellen kann.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hat kürzlich auf einer Pressekonferenz daran erinnert, dass der Kampf gegen die Erderwärmung die oberste Priorität dieses 21.Jahrhunderts sein muss. Auch wenn 2020 die CO2-Emissionen im Zusammenhang mit dem Energieverbrauch um 8% nach Bloomberggnef-zahlen gesunken sind, ist die Zeit nicht mehr lang. Die experten sind sich einig. Es ist notwendig, einen großen Schlag zu treffen.

In Frankreich geht die Energiewende voran

Aber bei der Energiewende darf man nicht vergessen, dass die Vorschläge der einzelnen unterschiedlich sein können. Die Frage der Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energien zusammenzufassen, wäre einfach.

dies hat auch vor kurzem in einer Rede in Creusot betont. “Die energetische und ökologische Zukunft Frankreichs geht über die Kernenergie, eine dekarbonisierte und sichere Energie-auch wenn sowohl in der Frage als auch in der Abfallwirtschaft Fortschritte gemacht werden müssen. “Eine position, die den Präsidenten der französischen Republik nicht daran hindert, für den Energiemix der kommenden Jahrzehnte alle möglichen Optionen in Betracht zu ziehen, auch solche mit sehr hohem erneuerbarem Niveau. Anfang 2021 soll ihm dazu ein Bericht vorgelegt werden. Die Entscheidung, ob NEUE epr2-Kernreaktoren gebaut werden sollen oder nicht, wird spätestens 2023 erwartet.

Zur Erinnerung: parallel dazu hat die französische Regierung im Oktober letzten Jahres ein Konjunkturprogramm vorgestellt, das den größten Teil des Wasserstoffs ausmacht. Mit Anwendungen, die sich manche bereits im öffentlichen Verkehr vorstellen-Busse, Züge, sogar Boote – oder auf der Seite der schweren Mobilität. Ein Wasserstoff, der es auch auf dem papier ermöglichen würde, den Energiemix Frankreichs zu dekarbonisieren. Und den Grundstein für die Energiewende unseres Landes zu legen.